Wochenbericht – Die verschieden Konsistenzen von Schnee

Dass was diese Woche lief war verdammt nahe an einer normalen Trainingswoche dran. Drei Mal ging es ins Fitnessstudio, zwei Mal wurde gelaufen. Und gelaufen wurde einmal trotz und einmal wegen Schnee.

Wenn ich eins in dieser Woche vermisst habe, dann die Neujahresvorsätzler, die normalerweise nach dem Neujahrstag in Scharen über die Fitnessstudios einbrechen. Entweder die Schar blieb aus, oder diese haben ihre Vorsätze in der ersten Januarwoche schon über Bord geworfen. Das was blieb, war das übliche Publikum.

Was beim Studiotraining auch blieb war die Tatsache das so etwa 2 ½ Wochen Pause nicht unbedingt schlechter machen müssen, eher im Gegenteil. Bei den Gewichten konnte ich teilweise noch zulegen, weil mir diese auf einmal zu leicht vorkamen. Wie war das nochmal mit dem Muskelwachstum, wenn man gerade nichts tut, ist an diesem Mythos doch was dran?

Doch auch der Infekt der Atemwege und die spätere Magendarmgeschichte, war nicht spurlos an mir vorbeigegangen. Der Puls war geringfügig höher wie normalerweise bei einem ähnlichen Training. Also irgendwas muss halt gewesen sein, womit der Körper zu kämpfen hatte.

Über die Woche variierte ich das Training geringfügig und baute auch die Stabiübung wieder ein, die ich in den ersten Einheiten vergessen hatte.

Samstag war wieder laufen angesagt. Bäckerrunde nenne ich das was morgens da so stattfindet. Einigen wir uns darauf, dass es ein 5,82 Kilometerlanger läuferischer Witz war. Tage zuvor wurde uns hier quasi der Weltuntergang angesagt, was kam war nichts. Etwas Wind und Regen und das war es auch schon. Über Nacht hatte es etwas geschneit und so versprach der Lauf interessant zu werden.

Tatsächlich war es so, dass es wohl angetaut, überfroren war und dann legte sich noch eine Art Matschschnee mit einer Konsistenz zwischen Öl und Schmierseife darüber. Mehr als einmal schmierte ich förmlich ab und fluchte. Dass ich mich nicht hingelegt hatte, war eigentlich fast schon ein Wunder. Irgendwie war ich hinterher schon etwas stolz das ich trotzdem mein Training durchgezogen hatte. Aber toll ist anders.

Und wenn ich das beschreibe, werdet ihr, dass was ich heute gemacht habe ganz und gar nicht verstehen. Ich war auf dem Meißner. Laufen im Schnee. Schnee teilweise zwischen knöchel- und knietief schwankend. Und ich in Laufschuhen auf der Piste und trab trab trab…

Einmal im Jahr muss das sein. Und am Ende hat das irre Spaß gemacht. Ganz was anderes als das Laufen auf Schmierseife und stolz, das ist kein Ausdruck was ich am Ende war. Gibt es eigentlich noch eine Steigerungsform für stolz… ich sag einfach mal ich bin Kackstolz.

Warum ich sowas mache? Lasst es mal die Landschaft sein, die wie auf einer Winterpostkarte gezuckert wurde. Lasst es mal das sein, das sich im Schnee total anders und anstrengender läuft. Lasst es mal sein, dass ich wenn irgendwo wenn mir mal was schwerfällt, ich mich an diese Situation erinnere und sagen kann: Guck mal auch das habe ich geschafft. Oder lasst es mal die Tatsache sein, das der Winter auf dem Meißner nicht nur schön, sondern wenn man dort morgens um 8 Uhr läuft einfach Menschenleer ist.

Am Ende waren es 8,6 Kilometer die ich mir ins Trainingstagebuch eingetragen habe. Und als ich den Meißner wieder verließ waren die Parkplätze voll… also Ende mit Menschenleer.

Essenstechnisch war es eine bewährte Woche wo ich einige Küchentricks ausprobierte. Es gab wie folgt:

  • Kräuter-Quark-Auflauf mit Gemüse
  • Ingwer-Möhrensuppe
  • Käse-Spinat-Omelett
  • Spiegelei und Kartoffelstampf mit Gurken-Tomate
  • Grünkohl mit Kartoffel in Sahne-Senfsud
  • Tomaten-Kräuterfrischkäse-Omelett

Wer jetzt sagt, dass ein Gericht fehlt… ja heute habe ich mal auf das Kochen für mich verzichtet. Meine Mutter bekam Mittags Bauernbratwurst mit Pommes und ich verzichtete, da mein Frühstück sehr spät stattfand auf das Mittagessen und genoss später ein Stück Kuchen.

Die nächste Woche wird eine Standardtrainingswoche, wobei der Plan ist Dreimal Laufen und zweimal Fitnesstudio. Sollte es aber wie zu befürchten unter der Woche zu kalt werden, mache ich aus der Wochenlaufeinheit eine Runde Laufband auch wenn ich selbige hasse.

Hier gleich mal eine Ankündigung, da der ein oder andere doch Angst um mich hat, wenn mal ein Wochenbericht ausfällt. Heute in drei Wochen – also am 5. Februar – fällt der Wochenbericht aus. Das aus gutem Grund. Ich werde den Sonntag auf der ISPO in München (die bedeutendste Sportfachmesse) verbringen und mich montags ausschlafen. Dienstags liegt ein wichtiger auswärtiger Arzttermin an, so dass ich unter der Woche den Wochenbericht auch nicht nachholen werde. Also nicht wundern wenn am ersten Februar-Wochenende mal nichts kommt.

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