Wenn Laufen nicht geht, dann geh einfach weiter…

Um ein mal vorweg zu nehmen: Davon Marathon zu laufen bin ich derzeit soweit weg, wie ein Dromedar davon eine Eislaufkür ohne einen Sturz beenden zu können. Es sind noch fast 2 Wochen bis zum MRT, wo sich klären soll, warum meine Hüfte rummuckt und dafür sorgt das selbige samt der unteren Lendenwirbelsäule weh tut. 

Eigentlich war das was ich gemacht habe nur logisch: Ich habe den Berlin Marathon abgesagt. Mittlerweile wieder 4 Monate ohne Sport, Gewichtszuschlag, Krankheitszuschlag, Schmerzen… das lässt sich nicht einfach mal in 3 1/2 Monaten wegwischen und dann läufste mal eben Berlin. 

Ebenso eigentlich hatte ich eigentlich das Thema Wettkämpfe für mich innerlich komplett abgeharkt. Was soll ich da überhaupt? Wenn ich zuletzt auf etwas zu trainiert habe, ging das 3 – 6 Monate gut und dann kam irgendwas dazwischen, wo dann alles den Bach runter geht. Eigentlich möchte ich einfach nur laufen, halbwegs fit sein für mich selbst, keinen Bestzeiten oder außerordentlichen Leistungen hinterherhecheln. Ich muss niemanden was beweisen…

Nun kam es halt zu dieser Absage von meiner Seite her. Vielleicht hätte ja ein anderer Läufer noch was von diesem freigewordenen Startplatz, dachte ich mir so. Das andere war: Ich war so die Last los. Das es nicht funktionieren würde, ist klar. Und so den Ballast mit sich rumschleppen, ich schleppe so schon genug mit mir rum.

Berlin wäre nicht die Berlin wenn dieses nicht etwas anders ticken würde, als andere Veranstaltungen. An anderer Stelle hieße es einfach: Du bist krank, Du bist nicht fit? Dein Pech. Nicht so bei den Berlinern. Da heißt es das es schade wäre, so absagen zu müssen und quasi durch die Blume wird gesagt, das ich doch 2018 starten könne.

Etwas freut mich diese Option ja… nur wie gesagt, eigentlich habe ich mit Wettkampf und entsprechender Trainingsvorbereitung abgeschlossen.

Vielleicht ist es ja doch Zeit den Wahnwitz herauszuholen. Im Hintergrund habe ich schon Kontakt zu einem ehemaligen Klassenkameraden aufgenommen, der zwischen 1 m und Marathon vermutlich schon alles gelaufen ist und mittlerweile ein eigenes Gym betreibt und so ganz nebenbei habe ich von einigen extremen Leistungen gelesen, bei denen mir schon der Kopf schlottert wenn ich nur daran denke.

Eigentlich ging es mir ja nur darum, einen Plan zurück zu entwickeln. Was nun im Raum stehen würde, wenn ich meinen Entschluss “Keine Wettkämpfe” nochmal revidieren würde eine Mission Impossible mit ungewissen Ausgang bei der Menge Probleme die ich mit auf die Reise nehmen würde. 

Irgendwann in den nächsten Tagen wird man sich mal an einem Tisch setzen oder gemeinsam an der Sprossenwand abhängen. Vielleicht steht am Ende eine neue Trainingsadministration, nach dem MRT auch ein Weg in eine hoffentlich schmerzfreie Zukunft und – ala Sean Connery – ein Zitat nach dem Motto “Sag niemals nie…”

Hat Dir gefallen, was Du gelesen hat? Dann kannst Du mir helfen und diesen Beitrag fleißig in den sozialen Medien teilen. So gibst Du anderen eine Chance meine Beiträge ebenfalls zu lesen. Natürlich kannst Du, wenn Du zum Thema des Beitrags etwas zu sagen hast, gerne einen Kommentar da lassen. Auch hierüber würde ich mich natürlich freuen. Und wenn Du Up2Date bleiben willst, dann abonniere unsere Seite in den diversen sozialen Netzen, dann geht Dir keiner meiner Beiträge mehr verloren.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das:

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen