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Mein Tag auf der ISPO 2017 – Der Schubeck-Zuschlag

Die ISPO in München ist die Leitmesse im Bereich Sport

Schon 2016, als ich meinen Blog mehr Schliff, mehr Thema verpasste, stand für mich fest 2017 fährst Du zur ISPO. Die ISPO, das ist die Internationale Sport-Messe, das Who-is-Who. Dachte ich zumindest. Bei meiner viel zu kurzen Messevorbereitung musste ich dann aber feststellen, dass viele Marken die ich aus den Laufläden kenne gar nicht auf der Messe vertreten sind.

Leider hatte ich nur einen Tag Zeit. Im Hintergrund bei mir ist immer meine Mutter als Pflegefall, die entsprechend Versorgt sein muss. Das bekomme ich mit Hilfe aus der Verwandtschaft – hier nochmal mein Dank an Silvi und Tobias – mal für einen Tag hin, aber mehrere Tage einfach so Weg sein, das geht nicht wirklich gut. Und meine Mutter hat eben keinen Ausknopf, wie meine Laufuhr. Natürlich war, als mein Besuch auf der Messe feststand auch die Chance auf einer Übernachtung in München weg. Also Schlafen auf der Strecke… wie das geklappt hat, dazu wird es noch einen Extrabericht über meine Fahrt mit dem ÖBB Nightjet geben.

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Die ISPO – eine etwas alternative Betrachtung

Die ISPO in München ist die Leitmesse für Sport. So habe ich es mal gelernt. Alles was im Sport Rang und Namen hat, trifft sich auf dieser Messe. Wirklich alles was Rang und Namen hat? Bitte nicht enttäuscht sein, wenn ich jetzt eine Aussage mache, die auch ein Sprecher in einem Film mit einem kleinen gallischen Dörfchen ähnlich gemacht hat. In manch einem Laufladen wird man mehr an relevanten Bedarf und Angeboten für Läufer finden, als auf dieser Messe.

Klingt parse erstmal negativ. Sollte man aber bitte nicht so sehen. Ich habe viele Eindrücke bei der Messe gesammelt, zahlreiche Gespräche geführt. Viel über Absurditäten gelacht. Manchmal ratlos den Kopf geschüttelt. Und an der ein oder anderen Stelle nur Pingpong oder Mandarine verstanden. Wenn man mich fragen würde, ob sich der Trip gelohnt hat, dann würde ich sagen: „Ja, aber anders als ich dachte“ und dass ein Tag für so eine Messe einfach viel zu kurz ist.

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Wenn der Schutzschild nicht mehr passt…

Screenshot vom 15.12.2016 aus der Under Armour Hunt Timeline auf Facebook

Ich gebe zu, mein erstes Kompressionslaufshirt war von Under Armour. Ich war stolz wie Oskar, das nach Jahren des 6XL und 7XL ich plötzlich in so ein Leibchen passte und es fühlte sich gut an und mich auch durch viele Wettkämpfe. Es war eine Zeit in der man sich noch nicht so viel Gedanken um die Klamotten machte, mit denen man Laufen ging. Klar. Ich trage Lunge-Schuhe die sogar Vegan sind, aber ich legte auf dieses Feature nie gehobeneren Wert.

Nike konnte ich lange Zeit nicht leiden. Zum einen passte für mich die Qualität nicht zu den Preisen. Zum anderen war man wie so viele andere Marken auch, eher der Saulus unter den Sportartikelherstellern. Von Kinderarbeit in Pakistan wurde berichtet. Giftige Kleber, waren im Gespräch. Mittlerweile setzt sich der Konzern gegen Kinderarbeit ein und hat die giftigen Kleber aus den Produkten verbannt. Der Markt und die Kunden machen es möglich. Es wäre schön wenn auch noch die Farbstoffe entgiftet würden… dann wäre man wirklich im Paulus geworden.

Kinderarbeit ist damit noch lange nicht aus der Welt, es gibt noch genug Hersteller die weiter in Pakistan oder Bangladesch unter Menschenunwürdigen Bedingungen produzieren lassen. Zwar geben sich die Leader im Sport aus Deutschland geläutert und haben sich der Detox-Kampagne von Greenpeace angeschlossen, aber immer wieder Poppen in anderem negativen Feldern Nachrichten auf.

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Wenn in Mühlhausen der Magen knurrt – Wochenbericht vom 11.12.2016

Der Weihnachtsexpress ist auf vollen Touren und gut aufgeheizt und entsprechend ging es diese Woche weiter. Ganze zwei Mal war ich diese Woche im Fitnessstudio und dabei nur einmal Krafttraining, ein weiteres Mal habe ich komplett auf dem Laufband verbracht. Dafür wurde gelaufen… neben Mittwoch auf dem Laufband, noch Freitag, Samstag und Sonntag…
Das Krafttraining war am Montag, da hatte ich noch gar nicht wirklich realisiert, dass mir die komplette Woche durcheinanderkommen würde. Ich plane die Woche immer im Voraus. Das hat für mich den Vorteil, dass ich die wichtigen Eckpunkte nur noch mit einem Haken versehen muss und wieder ist was erledigt. Irgendwie war das diese Woche nicht so einfach.

Am Mittwoch hing ein Zettel im Studio… Freitag ab 21 Uhr Weihnachtsfeier und schon war ich in der Zwickmühle. Freitag war um 19 Uhr ein Weihnachtskonzert, wo ich meiner Mutter versprochen hatte mit ihr in die Kirche zu gehen. Frühestens 21 Uhr wären wir zuhause. Wäre da nicht dann das Studio wegen Weihnachtsfeier out of order, hätte ich gar kein Problem gehabt.

Ich habe freitags 15:30 Uhr Feierabend. Meine Mutter noch versorgen und fürs Konzert umziehen, Essen kochen, zusammen Essen… beim runter rechnen blieben 75 Min. übrig. In der Zeit also ins Studio gehen und was machen? Ich wusste am Mittwochabend schon, dass genau das nicht funktionieren würde. Also umziehen und laufen war die Devise.

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Am Streckenrand – Der hohe Meißner

Meißner-Panorama
Meißner-Panorama

In der Reihe “Am Streckenrand” schlage ich mal ein paar ernstere Töne an. Es geht mir hier um die schöne Natur und wie wir Menschen damit umgehen. Ausbeutung, Parteiengezänke, Arbeitsplätze… und allen voran der Mensch… aber warten wir es mal ab, vielleicht kommt der Mensch ja besser weg, als ich dachte… ach, quatsch, Blödsinn.

Der Meißner wird auch als König der hessischen Berge bezeichnet. Ich habe bei der Bezeichnung immer einen freudschen Versprecher und sage meist: “König der hässlichen Berge”. Beide Namen sind eigentlich falsch, denn ursprünglich hieß der Berg mal “Weissner”. Der Name dürfte dem geschuldet sein, das oft von Oktober, November, Dezember – je nach dem wann der erste Schnee fällt – bis weit ins Frühjahr hinein der Berg weiß ist und dort Skisport möglich ist.

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IBSMSENNN – Dem Krankenstand davon gelaufen…

Am Mittwoch sind es sechs Wochen. Vor sechs Wochen machte es in meiner rechten Wade pletsch, ein stechender Schmerz. Muskelfaseranriss. Und das schlimme, ich kann noch nicht mal jemanden die Schuld geben. Die Tage davor signalisierte die Wade schon, das die durch Starkregen ausgewaschenen Feldwege, wohl landschaftlich reizvoll waren, aber für die Muskeln da einfach zu viel.

Keine 100 m konnte man geradeauslaufen. Ich hüpfte mehr von der rechten zur linken Wegseite und zurück, als mir lieb war. Solches permanente Gehopse bei meinem Gewicht, das war einfach Zuviel. Und die Zeichen: Ich hab sie einfach überhört. So saß ich dann bei meinem Physio, später zur Absicherung noch bei meiner Ärztin und die Diagnose stand.

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IBSMSENNN – Garmin oder eben doch Garmin

garmin_logo-svgMeine erste Pulsuhr war ein Forerunner 305 von Garmin. Ich war stolz wie Oskar als ich diese Uhr endlich am Handgelenk hatte, den Pulsgurt umgelegt hatte und dann vor der Haustür lostrabte. Wie ich durch die damalige Baustelle um die Ecke kam ohne in eine Grube oder einen Schacht zu stürzen, da ich die ganze Zeit nur fasziniert die Anzeige der Uhr anstarrte, bleibt mir bis heute verborgen.

Irgendwann lernte ich dass die Uhr mehr als nur eine Pulsanzeige und ein GPS-Funktions-Tempo-Positionsortungsgerät ist. Man konnte Intervalle einprogrammieren oder Herzfrequenzen, was mal mehr oder weniger gut funktionierte. Am Lustigsten fand ich die junge Dame die mal bei einem Blick auf meine Uhr meinte 26:72… deine Uhr ist kaputt, die Uhrzeit gibt es doch gar nicht. Sie hatte nur das : mit einem . verwechselt, denn was die Uhr einsam und allein anzeigte waren die Laufkilometer der damaligen Marathonvorbereitung.

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IBSMSENNN – Wem die Wade zwickt…

Wenn man Dummheiten macht kann man sich auch wehtun, das ist so im Leben. Meine Dummheit war, das ich mir nicht viel aus den Wegen machte die ich gelaufen bin. Und dafür bekam ich dann die Quittung.

Der Sommer war trocken. Zu trocken. Sagen die Metrologen, sagen die Bauern. Gut die Sonnenanbeter werden sagen 30 min. mehr Sonne geht immer. Irgendwann kam er dann der Regen. Er kam in Strömen und spülte dabei viele der Wege die ich gerne laufe förmlich aus.

Es war glaube ich der Lauf am Montag, wo ich hinter dem Schwimmbad einen Feldweg runter lief, bei dem ich mir nicht mehr ganz sicher war ob es noch ein Weg oder doch ein temporäres Bachbett war. Meine Haxen mochten es nicht. Sie mochten nicht das Gekippel, die mochten es nicht das ich kaum einen sauberen Tritt setzen konnten.

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IBSMSENNN – Ich liebe dieses wohlige Gefühl

smiletwinkNichtsportler werden es nicht verstehen. Im Gegenteil, sie werden den Kopf schütteln und das nun folgende für Unverständlich und Verrückt abtun. Und das Schöne an der Sache, ich kann sie nicht verstehen, dass sie es nicht verstehen (wollen).

Samstagmorgen. Ich lief insgesamt etwas über 15 Kilometer. Naja, eigentlich hätte ich weniger laufen sollen. Aber irgendwie machte mir die Option einer Seerunde um den Werratalsee nichts aus, das Wetter war schön. Es war sonnig und warm, aber nicht zu warm. Eine kühle Brise lag in der Luft und so lief ich immer mal einen flotteren Kilometer zwischen normal dahingetrotteten Kilometern und erfreute mich daran, dass am Ende der Schnitt meiner Runde im Bereich des Halbmarathon-Trainings von 2012 lag.

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IBSMSENNN – Manchmal bin ich Mr. Spock

mrspockIrgendwie kam mir am gestrigen Abend diese Szene aus STARTREK IV – Zurück in die Gegenwart in Erinnerung:

Doc McCoy: “Vielleicht könnten wir ein wenig zusammen philosophieren. Leben, Tod, Leben…das ist unergründlich.”
Spock: “Ich hatte auf Vulkan keine Zeit Philosophie zu repertieren.”
Doc McCoy: “Wollen Sie mich nicht verstehen Spock, reden Sie doch offen mit mir! Sie waren jenseits einer Grenze, die noch kein Mensch überschritten hat. Können Sie mir sagen wie es dort war?”
Spock: “Darüber kann ich nur mit jemanden diskutieren, der das auch schon erlebt hat.”
Doc McCoy:”Soll das ein Witz sein?”
Spock: “Ein Witz ist eine Geschichte mit einem humoristischen Höhepunkt.”
Doc McCoy: “Sie meinen also, ich muss erst sterben bevor ich mit Ihnen über den Tod diskutieren kann?

Der Anlaß hierfür war ein ganz anderer.

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